Bericht des Atemschutzwartes

 

Bericht Atemschutz 2020

In der Feuerwehr Pegnitz haben wir aktuell 28 Atemschutzgeräteträger, davon haben 16 Geräteträger die Ausbildung zum Träger von Chemikalienschutzanzügen (CSA) für die im Container „Atemschutz“ vorhandenen 4 Anzüge.

Im Standort sind 16 Atemschutzgeräte auf unseren Fahrzeugen und 24 Atemschutzgeräte im Container „Atemschutz/Strahlenschutz“ vorhanden, davon werden 4 Geräte als Langzeitgeräte für den Einsatz im Chemikalienschutzanzug eingesetzt.

Im abgelaufenen Jahr 2020 hatten wir 14 Atemschutzeinsätze und konnten wegen Corona nur

5 Übungen abhalten.

Die jährlich vorgeschriebene Belastungsübung in der Atemschutzübungsstrecke in Bayreuth konnte leider auch nur 2 mal besucht werden.

 

Zu den Einsätzen im Einzelnen

  • Februar: Erster Einsatz 2020. Brand am Gebäude in Nemschenreuth am Arzberg. Dort brannte bereits beim Eintreffen der Holzanbau und die angrenzenden Bäume. Durch die zerbrochene Fensterscheibe sprang das Feuer auf das Wohnhaus über, konnte aber von den im Gebäude eingesetzten Atemschutztrupps schnell unter Kontrolle gebracht werden. Bei dem Brand waren 8 Geräteträger, auch auf der Drehleiter im Einsatz.

 

  • April: Brand einer Werkstadt im Autohaus Kotzbauer in Pegnitz, wo 12 Geräteträger im Innen- und Außenangriff sowie auf der Drehleiter im Einsatz waren.

 

  • April: Heimrauchmelder am 28. April am Kellerberg. Ursache der Rauchentwicklung war angebranntes Essen auf dem Herd.

 

  • Mai: 4 Atemschützer waren zum Einsammeln von Desinfektionsmittel mit dem Wechsellader im gesamten Landkreis Bayreuth unterwegs . Das Mittel wurde vom Hersteller vermutlich in nicht dafür zugelassene Behälter gefüllt und musste unter Berücksichtigung der Eigensicherheit mit Schutzkleidung und Maske mit Filter wieder eingesammelt werden.

 

  • Mai: Brand eines Müllcontainers auf der Schwerlastspur der Autobahn, 1 Trupp im Einsatz.

 

  • Juni: Beim Brand einer Waschmaschine im Keller eines Wohnhauses in Hohenmirsberg waren 2 Kameraden als Rettungstrupp eingesetzt.

 

 

  • Juni: Gelagerte Holzabfälle mussten in der Nacht auf dem Pegnitzer Grillplatz gelöscht werden.

 

 

  • Juni: Beim Kabelbrand eines Kleinbusses auf der Autobahn Höhe Körbeldorf war 1 Trupp unter Atemschutz zum Ablöschen und zur Nachschau mit der Wärmbildkamera im Einsatz.

 

 

  • Juni: 4 eingesetzte Geräteträger bei einem Zimmerbrand  in Schnabelwaid im Innenangriff und auf der Drehleiter.

 

  • August: Kurz nach der Auffahrt auf die Autobahn Richtung Nürnberg steht ein PKW nach einem Verkehrsunfall im Vollbrand. Der eingesetzte Trupp unter Atemschutz konnte den Brand schnell löschen.

 

  • September: Heimrauchmelder in der Max-Reger Straße in Pegnitz. Die Wohnungstür wurde geöffnet, das angebrannte Essen samt Pfanne wurde aus dem Fenster geworfen und im Anschluss die Wohnung belüftet.

 

  • Oktober: Gasgeruch im Keller eines Wohnhauses in der Galgengasse. Ein Trupp unter Atemschutz nahm mit dem Mehrgas-Messgerät „I-Brid“ Messungen im Gebäude vor. Es konnte jedoch kein austretendes Gas festgestellt werden.

 

  • Dezember: Wieder einmal stand der Müllcontainer auf der Schwerlastspur der Autobahn in Brand , nach der Flutung des Containers war das Feuer schnell gelöscht.

 

  • Dezember: Letzter Einsatz im Jahr 2020. Containerbrand bei der Firma BEKA in Wannberg. Es waren zwei Kameraden zum Freimessen des Containers im Einsatz.

 

Zu unseren Übungen

  • Begonnen wurde im Januar mit einer unserer monatlichen Dienstags-Atemschutzübung im ehemaligen PEP-Gebäude in Pegnitz. Im Februar die jährliche Atemschutzunterweisung im Gerätehaus in Pegnitz.

 

  • Es folgten noch 3 weitere Atemschutz-Dienstagsübungen im PEP-Gebäude in Pegnitz. Diese waren immer Einsatzübungen, z. B.  eine ausgelöste Brandmeldeanlage mit Brand in einem der Büros
  • oder Personensuche mit der Wärmebildkamera, Brandbekämpfung und Personenrettung mit der Fluchthaube.

 

  • Zur letzten Einsatzübung vor dem Lockdown fuhren wir zu unserem Übungshaus nach Buchau. Personensuche und Brandbekämpfung in dem mit der Nebelmaschine verqualmten Haus waren das Übungsziel.

 

Recht Herzlichen Dank an Heike und Felix Lindner für das Bereitstellen der Gebäude in Buchau zum Üben.  Danke auch an die Stadtverwaltung für die Bereitstellung des ehemaligen PEP-Gebäudes in Pegnitz.

 

Soweit die Zusammenfassung unserer Einsätze und Übungen. Dank der guten Übungsbeteiligung konnten wir wieder sehr einsatznah üben.

 

Chemieschutz-Übungen konnten dieses Jahr nicht durchgeführt werden, auch fiel der jährliche Atemschutz-Lehrgang des Landkreises Bayreuth aus.

Der „Atemschutz/Strahlenschutz“-Container wurde 2020 dreimal alarmiert.

 

Bedanken möchte ich mich beim Feuerwehrverein für die finanzielle Unterstützung, danke auch an meine beiden Atemschutzgerätewarte Benjamin Herlitz und Felix Lindner sowie auch der aktiven Wehr und der Jugendfeuerwehr bei der Vorbereitung und Durchführung unserer Übungen.

 

 

Pegnitz, den 22. Januar 2021

gez. Stephan Fleischer,

Atemschutzgerätewart

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