Einsatz 30 – Verkehrsunfall

Alarm am: 11.04. um 12:43 Uhr

Einsatzort: Ortsverbindungsstraße Reisach-Penzenreuth

Eingesetzte Fahrzeuge: 10/1, 11/1, 40/1, 61/1

Eingesetztes Personal: 24

Alarmmeldung: VU 3

Kurzbericht:

Großeinsatz für die Helfer von Feuerwehr, Rettungsdienst, THW und Polizei am 11.04.2016! Gegen 12:44 Uhr wurden die Einheiten zu einem Verkehrsunfall mit mehreren eingeklemmten Personen auf eine Ortsverbindungsstraße zwischen Penzenreuth und Reisach bei Pegnitz alarmiert. Nach Eintreffen der ersten Kräfte ergab das Lagebild, dass alle Insassen, darunter zehn Kinder im Bus sowie LKW-Fahrer mit Beifahrer die Fahreuge bereits verlassen hatten und in Sicherheit gebracht wurden. Alle Unfallopfer wurden sofort betreut.

Somit galt das weitere Hauptaugenmerk der Rettung des eingeklemmten Busfahrers und der Sicherung der Fahrzeuge. Beim gasbetriebenen Bus wurde die Gasversorgung unterbrochen, um weitere Gefährdungen auszuschließen. Mittels Seilwinden wurden die verunglückten, teils absturzgefährdeten Großfahrzeuge gesichert.

Unter der Einsatzleitung des Pegnitzer Kommandanten Roland Zahn waren rund 90 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren sowie Rettungsdienst, Polizei und THW im Einsatz. Der Einsatz erstreckte sich über mehrere Stunden. Unterstützt wurde die Einsatzleitung von zahlreichen Führungskräften, die aufgrund der Erstalarmierung für die „Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung“ des Landkreises  rasch vor Ort waren.

Weiteren, aufgrund des ursprünglichen Notrufs alarmierten Einheiten sowohl aus dem eigenen wie auch benachbarten Landkreisen, konnte nach erster Lagemeldung bereits „Alarm Stopp“ gegeben werden.

Die Alarmmeldung “ Verkehrsunfall: Reisebus gegen LKW, mehrere Personen eingeklemmt“ mit der weiteren Meldung, dass Schulkinder in dem verunglückten Bus sind, versetzt die Einsatzkräfte in höchste Anspannung. Einsatzleiter und Kommandant Roland Zahn spricht aus, was ehren- und hauptamtliche Helfer in dieser Situation besonders bewegt: „Bei Einsätzen mit möglicherweise vielen Verletzten, vor allem Kindern, erhöht sich die Anspannung um ein Vielfaches. Wir geben immer unser Bestes, der Druck bei derartigen Unglücken ist immens.

(Quelle:Bericht KFV-Bayreuth)

 

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