Einsatz 08- Gefahrgutunfall

Alarm am: 23.01. um 13:15 Uhr

Einsatzort: Nürnberg> Berlin KM315

Eingesetzte Fahrzeuge:  23/1, 36/1 (AB-Atemschutz), 36/2 (AB-Sonderlöschmittel)

Eingesetztes Personal: 14 (Schichtwechsel 2×7)

Alarmmeldung: Gefahrgut

Kurzbericht: 

Erhebliche Verkehrsbehinderungen brachte ein Unfall mit einem Gefahrguttransport auf der A9 nördlich von Trockau mit sich. Weil beim Umladen von 30.000 Litern Aceton ein großer Sicherheitsabstand einzuhalten war, musste die Autobahn zwischen Pegnitz und Bayreuth am Samstag ab 14 Uhr bis in die Abendstunden komplett gesperrt werden. Der Unfall ereignete sich am Samstagmorgen gegen 6.45 Uhr bei heftigem Schneetreiben zwischen den Anschlussstellen Bayreuth-Süd und Trockau. Ein 53-jähriger Fahrzeugführer  kam mit seinem Lkw ins Schleudern und rutschte in den Straßengraben. In der Folge kippte der Silo-Anhänger, in welchem etwa 30.000 Liter Aceton geladen waren, auf die Seite, ehe er am Standstreifen liegen blieb. Im Laufe des Tages musste die Flüssigkeit jedoch in einen Ersatz-Lkw umgepumpt werden, um im Anschluss das Unfallfahrzeug bergen zu können. Wegen des einzuhaltenden Sicherheitsabstandes beim Abpumpen musste die A9 deshalb am Samstag ab etwa 14 Uhr in beiden Fahrtrichtungen zwischen den Anschlussstellen Bayreuth-Süd und Pegnitz komplett gesperrt werden. Eine örtliche Umleitung wurde eingerichtet. Zahlreiche Aktive von Feuerwehr, BRK und THW waren im Einsatz, um die Einfahrten auf die A9 zu sperren und den Brandschutz an der Unfallstelle zu gewährleisten. Das THW sorgte zudem für die Verpflegung der Einsatzkräfte vor Ort.

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