Tierseuchenfall, was wäre wenn?

 

Am Samstag 12. Juli 2014 waren neben Veterinären auch Führungskräfte von BRK, Polizei, THW und Feuerwehren aus ganz Oberfranken zu Gast bei der Feuerwehr Pegnitz. Frau Dr. Iris Fuchs vom SG 54 / Veterinärmedizin und Verbraucherschutz der Regierung von Oberfranken oblag die Organisation und der logistische Ablauf der ganztägigen Veranstaltung.

Am Vormittag wurden die Teilnehmer vor allem in die theoretische Materie, Tierseuchen im Allgemeinen und Technische Reinigung / Desinfektion im Besonderen unterrichtet.

Den Teilnehmer sollte bewusst gemacht werden, was auf Sie im Fall der Fälle zukommen kann, wie man sich mit der vorhandenen Ausrüstung vorbereiten kann und was als sinnvoll erachtet wird neu anzuschaffen.

Nach dem Mittagessen wurde den Teilnehmen an verschiedenen Stationen die zurzeit verfügbaren Gerätschaften vom THW-OV Pegnitz und den Feuerwehren Creussen / Engelmannsreuth, Speichersdorf und Pegnitz vorgeführt, welche im Tierseuchenfall zum Einsatz kommen könnten.

Eine Premiere hatte die Feuerwehr Pegnitz in der Beziehung, dass Sie ein etwa 25x5m großes Desinfektionsbecken aus Schläuchen, Sandsäcken, Schlauchbrücken und einer großen Plane provisorisch auf einer ebenen Fläche aufbaute und dieses innerhalb kürzester Zeit mit Wasser und Desinfektionsmittel auf Dauer füllen könnte. Ein Versuch mit einem Löschgruppenfahrzeug zeigte, dass dies funktionieren könnte wenn man das Ein oder Andere noch modifiziert.

Auf jeden Fall verfehlte dieser Tag keinesfalls seine Wirkung bei den anwesenden Führungskräften und es gab viele Diskussionen, sollte der Fall der Fälle tatsächlich eintreten.

„Es gibt noch viel zu tun“ war der eintönige Tenor aller Teilnehmer.

 

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