…das war 2017!

Mitgliederversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Pegnitz e.V. am 26. Januar 2018

Im vollbesetzten Schulungsraum des Gerätehauses am „Dianafelsen“ fand am Freitagabend die ordentliche Mitgliederversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Pegnitz für das Berichtsjahr 2017 statt.

Vorsitzender Helmut Graf konnte neben allen drei Bürgermeistern auch noch acht Mitglieder des Stadtrates, KBI Stefan Steger und KBM Florian Thüroff von der Feuerwehrführung des Landkreises Bayreuth, Rene Roß vom BRK und Christian Bickel vom THW begrüßen. Erster Polizei-Hauptkommisar Roland Schmitt, selbst passives Mitglied unserer Wehr, war wie jedes Jahr, auch heuer unser Gast. Jedes Jahr freuen wir uns über Vertreter unserer  Patenwehr aus Auerbach/Opf.. Diese war vertreten durch deren Vorsitzenden, Thomas Kormann und den beiden Kommandanten Sven Zocher und Michael Schmidt.

Besonders freute er sich über die Anwesenheit der Ehrenmitglieder Helmuth Hering und Horst Kühnemann.  Eine ganze Reihe an fördernden und passiven Mitgliedern sowie fast die ganze aktive Wehr einschließlich der Jugendlichen nahmen an der doch sehr wichtigen Versammlung teil, an der man das vergangene Jahr nochmals Revue passieren lässt und sozusagen die wichtigsten Ereignisse in Erinnerung ruft und darüber berichtet.

 

 

 

Nach der Begrüßung forderte der Vorsitzende die Anwesenden auf, sich von den Plätzen zu erheben und des im vergangenen Jahr verstorbenen Mitglieds Friedrich (Fritz) Mösinger in einer Schweigeminute zu gedenken.

In seinem folgenden Bericht erinnerte Graf an das Richtfest der neuen Rettungswache bei unseren neuen Nachbarn des BRK, das am 11.April stattfand und die hauptamtlichen Kräfte Ende des Jahres 2017 ihren Dienst dort bereits aufnahmen.

Unserer Patenwehr aus Auerbach machten wir in 2017 des Öfteren unsere Aufwartung. Beim 150 jährigen Gründungsfest waren wir dreimal vertreten, wobei der Höhepunkt mit dem Festumzug am Sonntagnachmittag des 21. Mai mit etwa 35 Teilnehmern die Krönung eines perfekt organisierten Festes war. Wie immer im August luden uns unsere Auerbacher Freunde zum traditionellen „Gartenfest“ am dortigen Gerätehaus ein. Den Abschluss der Auerbacher Feierlichkeiten bildete der Festabend mit einem feierlichen Kommersabend vom Feinsten. Da haben sich unsere Oberpfälzer Paten nicht lumpen lassen. RESPEKT!!!

Aber auch bei uns gab es Anlässe zum Feiern.  Unser stellvertretender Kommandant Timo Pohl heiratete am Samstag den 19. August seine Tini. Die Aktiven hoben das Brautpaar nach der Trauung in der Bartholomäus-Kirche mit der Drehleiter in den „7. Himmel“.

Als Hochzeitsauto diente unser ehemaliges und erstes Tanklöschfahrzeug des Altlandkreises Pegnitz, Baujahr 1959, welches von Herrn Reinhard Preiss aus Bronn wieder schön hergerichtet wurde. Am Steuer „James“, Roland Zahn himself. Am selben Wochenende war auch eine kleine Abordnung von 10 Personen auf der „PEGNITZ“ im Marinestützpunkt Kiel zu Besuch und kamen wie jedes Mal mit bleibenden Erinnerungen zurück. An dieser Stelle nochmals vielen Dank an den Kommandanten und die Besatzung, welche uns immer ein unvergesslichen Erlebnis bescheren.

Der Tag der Pegnitzer Feuerwehren  verbunden mit dem 110 jährigen Jubiläum feierte am 11. Juni die Feuerwehr in Willenreuth. Auch dort machten wir mit mehr als 30 Teilnehmern unsere Aufwartung und feierten mit der Feuerwehrfamilie bei herrlichstem Sommerwetter.

Fast schon zur Tradition geworden ist auch die Teilnahme am Pegnitzer Marktplatzfest. Allerdings nicht zum Feiern sondern um den Ausschank zu bewerkstelligen. Hier dankte Vorsitzender Graf ganz herzlich den Beteiligten, die mit ihrer Mithilfe beigetragen haben die Vereinskasse zu füllen.

Vom 22.-23. Juli nahmen 19 unserer Mitglieder an einer Fahrt ins oberösterreichische Kremsmünster teil. Diese Fahrt wurde vom Amtsvorgänger von Helmut Graf, Herrn Karl-Heinz Glenk organisiert. Neben dem Besuch der Landesgartenschau „Dreiklang der Gärten“ stand auch eine Führung durch das altehrwürdige Benediktinerstift durch den äußerst sympathischen Pater Franz mit einem anschließenden wunderbaren Gottesdienst auf dem Programm.

Ein internes  Jubiläum konnten wir am 4. November feiern. Zum 25. Mal fand unserer Saukopfessen statt. Dieses Event, welches vom damaligen Vorsitzenden Georg Mader 1992 ins Leben gerufen wurde, ist jährlich ein Höhepunkt in unserem Vereinskalender. Aus diesem Anlass engagierten wir die Wirtshausmusikanten „Die Drei Fregga“. Neben den bisher schon immer geladenen Gästen waren erstmals unsere Kameraden der Feuerwehr Trockau eingeladen und wir freuten uns sehr, 15 Kameraden aus der nördlichsten Wehr des Stadtgebiets bei uns begrüßen und willkommen zu heißen.

Ein wichtiger Termin  ist auch die Altkleider- und Altpapiersammlung. Neben dem finanziellen Aspekt ist vor Allem der große Spaß und die gute Laune hervorzuheben welcher dieser „Arbeitsdienst“ mit sich bringt. Der Vorsitzende bedankte sich wieder bei den etwa fünfzig Helfern des Vereins. Sein besonderer Dank galt aber vor allem den Helfern des THW Pegnitz, welche jedes Jahr mit einem Fahrzeug und einigen Helfern nicht nur uns, sondern auch andere Organisationen und Vereine unterstützen. „Daumen hoch“ und vielen Dank, so der Vorsitzende! An die Pegnitzer Bevölkerung gerichtet, sprach er die Bitte aus, Papier und vor allem Kleider und Schuhe nicht in die vielen im ganzen Stadtgebiet bereitgestellten Container von gewerblichen „Organisationen“ zu werfen, sondern doch die heimischen ehrenamtlichen Vereine zu unterstützen, die auf diese kleinen Nebeneinkünfte angewiesen sind.

Am Abend der Sammlung fand noch die Veranstaltung zum Volkstrauertag statt, auch hier waren wir trotz Altkleidersammlung mit einer Delegation dabei.

Auf Initiative unserer Kommandanten nahm die VHS 2017 erstmals den Kurs „Brandschutzhelfer“ in ihr Programm auf. Mit Unterstützung der Kameraden der Feuerwehr Altenplos mit ihrem „Lösch-Trainer“ konnten Timo Pohl und Markus Albersdorfer Teilnehmer einer Pegnitzer Zahnarztpraxis, Erzieherinnen der evangelischen Kindergärten sowie einige Privatpersonen in Sachen Brandschutz professionell unterweisen und bei den Teilnehmern hoffentlich bleibende positive Eindrücke hinterlassen. 

Den Abschluss im Vereinsjahr bildete dann wieder die Weihnachtsfeier mit dem Pegnitzer Christkind. Helmut Graf bedankte sich bei unseren Mitgliedern Dekan Dr. Schönauer und Pfarrer Klamt sowie beim Pegnitzer Posaunenchor unter der Leitung unseres Mitglieds Jörg Fuhr. An diesem Tag konnte auch eine zwölfköpfige Delegation unseres Patenbootes begrüßt werden. Im Hotel „Zum Florian“ (unser Gerätehaus) wurde den Gästen  von der Waterkant von unserer Seite Kost und Logis gegeben und wir versuchten die uns immer in jeder Beziehung entgegengebrachte Gastfreundschaft der Besatzung der „PEGNITZ“ zu toppen. Hier dankte Graf den Kameraden welche an der Organisation beteiligt waren.

In seinen weiteren Ausführungen erwähntete Graf, dass der Verein zur Zeit 347 Mitglieder zählt. Er meinte, „wir haben zwar nicht viele, aber doch die ein oder andere Karteileiche. Deshalb soll im Laufe diesen Jahres die Mitgliederliste auf den neuesten Stand gebracht werden.

Aus dem nachfolgenden Kassenbericht war zu entnehmen, dass im abgelaufenen Jahr einige tausend Euro an Ausgaben getätigt wurden und als größte Positionen der Eigenanteil an Schutzanzugüberjacken, Helmen etc. und der Kauf einer neuen Drohne mit Wärmebildkamera zu Buche schlugen. Graf nannte auch die vielen Spender und bedankte sich bei diesen für ihre Großzügigkeit. Er versicherte, dass die Gelder selbstverständlich eine satzungsgemäße Verwendung finden werden.

So ganz nebenbei erwähnte der Vorsitzende, dass seit Bestehen der Homepage im September 2013 diese im Oktober eine Million Besucher hatte. Dies dürfte vor allem auch wegen des Videos zur nicht vorhandenen Rettungsgasse bei einem Einsatz auf der BAB9 geschuldet gewesen sein, dass der 2. Vorsitzende Walter Steger im Januar 2017 auf unserer Facebook-Seite einstellte.

Laut unserer Satzung wird der Vereinsvorstand auf drei Jahre gewählt und heuer war es wieder soweit. Im Vorfeld der Wahlen informierte Vorsitzender Graf die Versammlung darüber, dass alle vier noch im Amt stehenden Personen für eine Wiederwahl zur Verfügung stehen würden. Bürgermeister Raab leitete dann die Wahlen und es gab erwartungsgemäß keine Änderungen. Somit sind für die nächsten 3 Jahre wiederrum Helmut Graf 1.Vorsitzender, Walter Steger 2.Vorsitzender, Herbert Lauterbach Schriftführer und Wolfgang Brade Kassier.

Zum Abschluss bedankte sich Helmut Graf bei seinem Vorstandskollegium für die gute Zusammenarbeit, bei den Jugendleitern Christian Quoika, Markus Stieg und Thomas Luttenberger, der leider aus Zeitgründen für dieses Amt nicht mehr zur Verfügung stehen kann.

Für 60jährige Vereinsmitgliedschaft wurde Hermann Lauter geehrt. Lauter,  so wurde an diesem Abend festgestellt, ist der letzte noch lebende Maschinist unseres bereits erwähnten ersten Tanklöschfahrzeugs aus dem Jahr 1959. „ Hermann bleib unserem Verein noch lange treu und vielen Dank für das von dir bisher Geleistete“.

 

Nach einem gemeinsamen Abendessen mit Schnitzel, Corton Bleu und Kartoffelsalat folgte der Bericht über die aktive Wehr von Kommandant Roland Zahn.

Die Feuerwehr Pegnitz wurde im Berichtszeitraum zu 128 Einsätzen alarmiert, bei denen immer mehr als ausreichend Personal vorhanden war. Hier reichte das umfangreiche Einsatzspektrum von Fehlalarmen, Brandmeldeanlagen, Ölspuren. Türöffnungen, Rettung von Personen über die Drehleiter, Dachstuhlbränden, Tierrettungen bis hin zu schweren Verkehrsunfällen mit eingeklemmten Personen.

In Zahlen sieht das so aus :    

-          69 technische Hilfeleistungen

-          50 Brandeinsätze

-            9 Sicherheitswachen

Bei diesen Einsätzen wurden insgesamt 2361 Einsatzstunden von den Feuerwehrdienstleistenden erbracht.

Zahn las hierzu auch ein Schreiben einer Hinterbliebenen vor, welche sich über unsere Facebook-Seite bei uns meldete und sich für unsere und die der ebenfalls am Einsatz beteiligten Feuerwehr Trockau bedankte und uns Mut zusprach für unsere nicht immer leichte ehrenamtliche Arbeit. Sowas ist nicht selbstverständlich und schon gar nicht die Regel, aber es hilft, tut gut und gibt einem das Gefühl gebraucht zu werden, so der Kommandant der größten Wehr des Landkreises Bayreuth.

Er verwies auch auf 17 abgehaltene Pflichtübungen mit den unterschiedlichsten Übungszielen.

Einzigartig war allerdings eine Rettungsübung an einem nagelneuen BMW X5, der  eigens mit unserem WLF aus Unterföhring bei München abgeholt wurde. Als sehr zäh erwies sich dann der X5 beim tranchieren. Es lag bestimmt an den vielen Sicherheitsausstattungen eines PKW’s dieser Kategorie, allerdings wurde bei einer späteren Übung im Herbst mit Vertretern der Fa. LUKAS festgestellt, dass unsere bisher genutzten Rettungssätze wohl eher nicht mehr dem Stand der heute angewandten Technik entsprechen.  Der Kommandant beantragte dann sogleich adäquaten Ersatz, auch deshalb, da in diesem  Jahr das Sonderförderprogramm des Freistaates Bayern für Rettungssätze abläuft und deshalb Eile geboten ist.

 

Bei den 17 Pflichtübungen wurden knapp 1.500 Stunden geleistet. Zahn dankte auch dem Pegnitzer Atemschutzverantwortlichen Stephan Fleischer und Jürgen Fritsch mit Walter Steger für die vielen zusätzlichen Übungen für Atemschutzgeräteträger bzw. Maschinisten, Drehleitermaschinisten und Kranführer.

Er erwähnte auch sechs besuchte Lehrgänge an den drei bayerischen Feuerwehrschulen und verschiedenste Lehrgangsbesuche von Aktiven  welche die Ausbildungsinspektion des Landkreises Bayreuth anbietet.

Von der Feuerwehrführung wurden neun notwendige Sitzungen abgehalten welche die unterschiedlichsten Inhalte hatten.

Roland Zahn erwähnte auch den kurz vor dem Abschluss stehenden Feuerwehrbedarfsplan der Stadt Pegnitz, mit ihren insgesamt 17 Feuerwehren. Wir dürfen gespannt sein wie sich dieser auf unseren aktiven und ehrenamtlichen Dienst auswirken wird und vor allem welche technische Änderungen den Feuerwehren von dem ausführenden Planungsbüro FORPLAN aus Bonn vorgeschlagen werden.

In die Jugendfeuerwehr konnten in 2017 folgende Jugendliche aufgenommen werden:

 Eckert Nico, Ens Beat-Leander, Neustadt Eric und Dominik Wagner

 In die aktive Wehr wurden aufgenommen:

Bauer Maximilian, Pickelmann Stefan und Reichelt Alexander

Somit hat die FF Pegnitz zum 01.01.18 68 aktive Mitglieder, davon haben 5 eine s.g. Doppelmitgliedschaft, 16 sind in der Jugendfeuerwehr. Im abgelaufenen Jahr musste man sich auch von 5 Aktiven trennen, 3 davon wegen Umzugs.

Befördert wurde in der Mitgliederversammlung Florian Thüroff, der in 2017 den Gruppenführer-Lehrgang an einer staatlichen Feuerwehrschule erfolgreich besucht hatte.

Für langjährige aktive Dienstzeit wurden Andreas Meyer für 20 Jahre, Robert Friedel für 30 Jahre und Gerd Zimmermann für 40 Jahre das entsprechende Ärmelabzeichen vom Kommandanten überreicht. Der Kommandant verlas den jeweiligen Wertegang der drei Jubilare und dankte ihnen im Namen der ganzen Wehr für ihr bisher erbrachtes Engagement.

Kommandant Roland Zahn bedankte sich abschließend bei den Mandatsträgern, den Mitarbeitern in der Stadtverwaltung, der Feuerwehrführung des Landkreises Bayreuth, der Polizei, den Rettungsdiensten und Notärzten sowie den Helfern vom THW. Sein Dank galt auch den Mitarbeitern des Stadtbauhofs, der JURAGRUPPE und seinen Kollegen vom Abwasserwerk Pegnitz. Vor allem aber bedankte er sich bei „seinen Pegnitzer Feuerwehrleuten“  mit ihren Familien, ohne deren Toleranz ein solches Ehrenamt wohl nicht in diesem Maße geleistet werden kann.

Zahn schließt seinen Bericht mit den Worten :  „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“

 

Bericht des Atemschutzverantwortlichen:

Stephan Fleischer unser Atemschutzverantwortlicher, berichtet von derzeit 29 Atemschutzträgern in unserer Wehr und das sich in unseren Fahrzeugen 16 AS-Geräte und im Abrollbehälter Atemschutz/Strahlenschutz (AB A/S) 24 Geräte (davon 4 Langzeitatmer) befinden.

Für das Tragen der 4 Chemikalienschutzanzüge (CSA) sind 17 Personen ausgebildet.

In 2017 mussten 16 Einsätze unter  Atemschutz geleistet werden bei denen 51 Geräteträger eingesetzt waren. Die erwähnenswertesten waren hier der Brand „in der Rosenau“ in Bayreuth der Brand eines gasbetrieben PKW’s im Tankstellenbereich der Rastanlage Pegnitz/Fränkische Schweiz, Großbrand in Speichersdorf und der Großbrand in Klausberg.

Zu den bereits vom Kommandanten erwähnten 17 Pflichtübungen wurden von den „Atemschützern“ noch zusätzliche 20 Übungen absolviert. Allein der Umstand dass das altehrwürdige Posthotel abgerissen werden sollte hat dazu geführt noch die ein- oder andere Übung in diesen Gemäuern vor dem Abriss durchzuführen. Hier ging es realitätsnah mit echtem Feuer, viel Rauch und Krach zur Sache. Man war sich einig, dass nach Möglichkeit diese Art von Übung sehr zielführend sein können und einen sehr hohen Stellenwert bei den Übungen eingenommen haben. So ganz nebenbei  erwähnte Fleischer, dass sich unser Kommandant sehr gut als „Brandstifter“ eignet.

Im März 2017 stand der Brandübungscontainer des Landesfeuerwehrverbandes Bayern bei uns für eine Woche auf dem Hof, zwei unserer Aktiven nahmen an der Ausbildung teil, ferner wurden bei uns die verbrauchten Atemluftflaschen gefüllt und die Ausbilder unterstützt.

An einer „Heiß-Übung“ am Bayreuther Oschenberg nahmen zwei Geräteträger teil.

Der Atemschutz-Lehrgang der Inspektion III fand im April in Pegnitz statt.

Der Abrollbehälter Atemschutz/Strahlenschutz wurde 2017 fünf mal alarmiert

625 Atemluftflaschen wurden bei uns in der Atemschutzwerkstatt gefüllt.

Stephan Fleischer bedankt sich beim Feuerwehrverein für die finanzielle Unterstützung, bei seinem Stellvertreter Marco Fiedler für dessen Unterstützung, bei der aktiven Wehr und hier vor allem bei den Geräteträgern für die gute Beteiligung an den Übungen.

 

Bericht des Jugendwarts:

Die Jugendgruppe der Feuerwehr Pegnitz stellt sich derzeit aus 16 Jugendlichen auf, darunter befinden sich zwei Mädchen. Im abgelaufenen Jahr fanden 28 Jugendabende statt, hierbei wurden 330 Stunden von ihnen geleistet. Jugendwart Markus Stieg berichtet von einer sehr motivierten Truppe und das ihm und seinem Mitstreiter Christian Quoika die Arbeit mit ihnen sehr viel Spaß macht. Er bedauert allerdings das Ausscheiden seines Vorgängers Thomas Luttenberger, der wie bereits von Kommandant Zahn erwähnt, nicht mehr die, für dieses Amt notwendige Zeit aufbringen kann.

An dienstlichen Veranstaltungen wurde der Jugendleistungsmarsch der Inspektion III in Plech besucht, für die Markus Stieg nicht mit Lob sparte und nur schwer zu toppen sein dürfte. Von drei teilnehmenden Trupps wurden die Plätze 13, 19 und 24 erreicht.

Sechs Jugendliche nahmen am Kreisjugendzeltlager in Unterlind im schönen Fichtelgebirge teil und legten dort die Jugendflamme der Stufen I und II ab.

Wie alle Jahre wurde auch der Wissenstest in den Stufen Bronze, Silber und Gold von unseren Jugendlichen im Herbst abgelegt.

Mit einen Ausblick auf das Jahr 2018 berichtet der Jugendwart das die Jugendlichen sich beim CTIF Wettbewerb in Röthenbach/Peg. mit Jugendgruppen aus ganz Bayern messen.  Auch dem jährlichen Jugendleistungsmarsch, der heuer in Pegnitz stattfindet, wird wieder große Bedeutung beigemessen.

Auch Stieg bedankt sich bei der Vorstandschaft, vor allem für die finanzielle Unterstützung und das immer offene Ohr.  Bei den Kommandanten und dem Gerätewart bedankt er sich für die uneingeschränkte fachliche und ideelle Unterstützung.  Werner Aßmann dank er für die vielen Fahr- und Maschinistendienste während der Ausbildungen und er bedankt sich auch bei dem bisherigen und für uns im Unterkreis 11 zuständigen KBM Marco Meier, der jetzt als neuer Kreisjugendwart noch mehr für die Jugendlichen und die Jugendwarte im Landkreis zuständig ist. Er wünscht dem neuen KBM Florian Thüroff alles Gute für sein neues Amt und hofft bzw. er weiß, dass die Jugendlichen und die Jugendwarte immer mit ihm rechnen können.

Stieg schließt seinen Bericht ebenfalls mit dem Leitspruch der Feuerwehren „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“.

 

Grußworte:

Als erster ergreift unser oberster Dienstherr, Herr Bürgermeister Uwe Raab, das Wort und bedankt sich, auch im Namen seines Stadtrates und den Mitarbeitern in Verwaltung, Bauhof und Abwasserwerk für das überaus große Engagement welches in dieser Feuerwehr erbracht wird. Er und der Stadtrat wissen was hier und in den anderen restlichen 16 Feuerwehren im Stadtgebiet, ehrenamtlich und rund um die Uhr geleistet wird. Bürgermeister Raab listet umfangreich die Ausgaben für die Feuerwehren im Stadtgebiet im Allgemeinen und für die Feuerwehr Pegnitz im Besonderen auf. Auch auf den vom Kommandanten bereits angesprochenen Feuerwehrbedarfsplan kam er zu sprechen und meinte, dass dieser zum Ende des ersten Quartals 2018 seinen Abschluss finden wird. Diesbezüglich bedankte er sich bei Landkreis und Freistaat für die finanziellen Unterstützungen in der Vergangenheit und in der Zukunft.  Er erwähnt auch die sehr gute Jugendarbeit und Nachwuchsförderung in der Feuerwehr Pegnitz.

Zusammen mit KBI Stefan Steger, KBM Florian Thüroff und den Kommandanten nahm er dann die Ehrung für 40 jährige aktive Dienstzeit an Gerd Zimmermann vor, die mit einer Urkunde vom Freistaat Bayern, dem goldenen Ehrenkreuz und einem Freiplatz mit seiner Frau im Feuerwehrerholungsheim in Bayrisch Gmain verbunden ist.

KBI Stefan Steger bedankt sich für die Einladung und erwähnt zu Beginn seines Berichts die neuen Personalentscheidungen der Feuerwehrführung des Landkreises Bayreuth, die bei uns hier in Pegnitz mit Wohlwollen zur Kenntnis genommen wurden, da ja, wie bereits bekannt, der neue und für uns zuständige Kreisbrandmeister Florian Thüroff, den Unterkreis 11 von seinem Vorgänger KBM Marco Meier zum 01.01.18 übernahm. Auch von uns, „alles Gute Flo“ und Daumen hoch!

Der Kreisbrandinspektor erwähnte auch, dass im letzten Jahr allein in seiner Inspektion 459 Einsätze zu bewältigen waren. Man muss nicht Adam Riese sein um zu erkennen, dass hier allein über ein Viertel davon die Aktiven der FF Pegnitz fuhren.  Allein 55 Einsätze waren hier auf der Bundesautobahn A9 zu absolvieren. Der KBI erwähnte auch, dass ab dem 1. Februar nach der neuen Alarmierungsbekanntmachung alarmiert wird. In seinem Ausblick für dieses Jahr rief er zum Besuch des Fahrsicherheitstrainers des LFV-Bayern auf, der wieder bei uns am „Dianafelsen“ Station bezieht. Er dankt dem Feuerwehrverein für den weitsichtigen Kauf einer Drohne mit Wärmebildkamera und für die gute Zusammenarbeit mit der Wehr und ganz besonders mit den verantwortlichen Kommandanten, die immer da sind und ihn unterstützen wenn er sie braucht.

 Mit einem Lächeln trat unser neuer KBM Florian Thüroff an das Rednerpult und meinte, trotzdem das er ja alle hier kennt, ganz schön aufgeregt ist und irgendwie nicht so richtig weiß was er denn jetzt zu uns sagen sollte. Das legte sich aber schnell und so wünschte er sich vor allem ein gutes Miteinander unter den 17 Feuerwehren der Stadt Pegnitz, also seinem Unterkreis. Er beglückwünschte unsere Wehr zu dem sechzehnköpfigen Nachwuchs und führte weiter aus, dass auch in unserer Wehr die Personen mit einer Zweitmitgliedschaft einen besonderen Stellenwert einnehmen und auch weiterhin, auch in anderen Wehren, diesbezüglich die Werbetrommel  gerührt werden solle. Abschließend bedankte auch er sich bei den beiden Kommandanten  für deren Vertrauen und die notwendige Unterstützung auf die er sich, auch vom Verfasser dieser Zeilen, immer verlassen kann.

Thomas Kormann, Vorsitzender der Patenwehr aus Auerbach, dankte ebenfalls für die Einladung und zur Teilnahme unserer Wehr zu den Jubiläumsfeierlichkeiten seiner Feuerwehr.  Mit seiner gewohnt heiteren und lockeren Art ist er immer ein gern gesehener Redner in unserer Mitgliederversammlung. In seiner uns bekannten Art bedankte er sich für die Überraschung in Form eines nagelneuen 3er BMW’s anlässlich des Festabends in Auerbach. Er  freute sich, dass nun auch der Vorsitzende ein eigenes Fahrzeug erhielt, was sich dann leider als Irrtum herausstellte und der BMW eher zur Übung gedacht war, wie eben bei uns der X5. Hintergrund dieser Aktion war für uns, dass unsere Oberpfälzischen Freunde eben auch gerne so einen neuen BMW zerschneiden wollten, was Sie auch schafften wie Thomas Kormann mit sichtlichem Stolz verkündete. Von unserer Seite als Pate, wurde dieser Wunsch sehr gerne erfüllt. Kormann lud uns auch zu einem geplanten Feuerwehr-Oldtimertreffen in Auerbach/Opf. am 09.09.2018 ein, an dem auch wieder unser bereits erwähntes altes TLF 16 von Mercedes Benz zu sehen sein wird. Er schloss sein Grußwort mit den besten Wünschen seiner Wehr und wünschte uns nur erfolgreiche Einsätze und Übungen sowie ein immer unfallfreies heimkommen.

 

Nachdem keine weiteren Wortmeldungen mehr zu verzeichnen waren beendete Vorsitzender Helmut Graf um 20:45 Uhr die Mitgliederversammlung für das Berichtsjahr 2017 und man ging zum gemütlichen Teil des diesjährigen Treffens über.