Ablauf einer Alarmierung bei der Feuerwehr Pegnitz

 

  • Sie finden ein Schadensereignis vor und benötigen Hilfe. Sie melden das Ereignis über Notruf 112 an die Integrierte Leitstelle (ILS) für Feuerwehr und Rettungsdienst in Bayreuth.
 
  • Der Disponent in der Integrierten Leitstelle in Bayreuth entscheidet nun aufgrund des gemeldeten Schadensereignisses, um welches Meldebild es sich handelt. Anhand der im Einsatzleitrechner eingepflegten Alarmstichworte werden dann nach bestätigen die erforderlichen Fahrzeuge, Personen und Behörden automatisch durch das System alarmiert.
 
  • Jetzt werden die ehrenamtlichen Feuerwehrleute "angepiepst". Das ausgesendete Alarmierungssignal wird dabei von den angewählten Funkmeldeempfängern empfangen und ein Alarmton ertönt. Diesen Funkmeldeempfänger tragen die Feuerwehrleute immer und überall bei sich um jederzeit erreichbar zu sein. Zusätzlich wird nach dem Alarmton vom Disponenten eine Durchsage gemacht, damit jeder weiß um welchen Einsatz und Einsatzort es sich handelt. Eine Durchsage könnte z.B. lauten: "Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 2, Höhe Buchau, eine Person eingeklemmt."
 
  • Egal ob im Schlaf, beim Essen, Einkaufen oder am Arbeitsplatz, jetzt lassen die Feuerwehrleute alles stehen und liegen. Sie eilen zum Feuerwehrgerätehaus.
 
  • Dort ziehen sie in Sekunden die Schutzkleidung an und besetzen die erforderlichen Fahrzeuge.
 
  • Bereits wenige Minuten nach der Alarmierung verlässt das erste Feuerwehrfahrzeug mit Blaulicht und Martinshorn das Feuerwehrhaus in Richtung Einsatzort.
 
  • Weitere Fahrzeuge werden jetzt nach und nach besetzt. Falls nötig, können die Feuerwehrleute während der Anfahrt zum Einsatzort weitere Informationen über Funk erhalten.