Feuerwehr Pegnitz probt Ernstfall in der Justizakademie

 

 

Am vergangenen Montag wurde der Ernstfall in der Bayrischen Justizakademie in Pegnitz geprobt. Gegen 10 Uhr morgens ging bei uns die Meldung ein, dass in der Kantine der Schule eine starke Rauchentwicklung erkannt wurde. Nur wenige Minuten nach der Alarmierung trafen wir mit dem Kommandowagen, der Drehleiter und dem HLF vor dem Gebäude ein.

Es wurden zwei Atemschutztrupps in das Gebäude geschickt, welche den "Brandherd" schnell ausfindig machen konnten und den "Brand" löschten. Außerdem suchte Mann das Gebäude nach verletzten Personen ab. Über die Drehleiter wurde eine Lehrkraft aus dem dritten Stockwerk in Sicherheit gebracht.

Durch solche Übungen lernen im Gebäude befindliche Anwärter, Lehrkräfte, Fortbildungsteilnehmer und Mitarbeiter den Ernstfall und wissen dann wie sie sich verhalten müssen.

Einsatzleiter Roland Zahn lobte das vorbildliche Verhalten aller teilnehmenden Personen und bedankte sich bei den für diese Übung verantwortlichen Personen da auch uns solch eine Übung viel für unsere tägliche Arbeit bringt.

Anschließend wurden wir von der Schulleitung auf einen Kaffee in der Kantine eingeladen.

 

 

 

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Übung am 12.10.2014

Für einen Teil unserer Mannschaft war die Schaumübung mit dem Abrollbehälter Sonderlöschmittel und dem TLF 24/50 am Sonntag den 12. Oktober 2014 ein erster Kontakt mit dem selbigen. In diesem Jahr war das Thema "Brandbekämpfung mit Netzwasser und / oder Schaum" ein mehrmaliges Thema unserer Ausbildung.

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Inspektionsübung 2014

 

Am Samstag den 27.09. rückten die Feuerwehren der Inspektion III gegen 17:00 Uhr zum "Brand" in der Firma Klubert & Schmidt aus.

Für Rund 200 Einsatzkräfte aus dem ganzen Inspektionsbereich galt es vermisste Personen aus dem Werk zu retten, eine Brandausbreitung zu verhindern und den Gefahrgutaustritt zu stoppen.

Nachdem zunächst ein Brandmeldealarm gemeldet war erhöhte Einsatzleiter Wolfgang Bothe schon auf der Anfahrt die Alarmstufe, da eine starke Rauchentwicklung angenommen wurde. Es wurden 6 Einatzabschnitte gebildet. Im Norden und Süden der Halle wurde die Brandbekämpfung durchgeführt, eine lange Schlauchstrecke wurde von der Püttlach gelegt, das Gefahrgut wurde analysiert und der Austritt gestoppt sowie ein Sammelplatz für Verletzte eingerichtet.

Dem Abschnitt im Norden wurde die Feuerwehr Pegnitz zugeordnet mit dem Auftrag Brandbekämpfung und aufbauen einer Riegelstellung. Im Ernstfall würden wir nie auf die Idee kommen dort unsere Einsatzfahrzeuge zu platzieren.

 

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Feuerwehr Pegnitz teilt Omnibus in zwei Teile

 

Die Feuerwehr Pegnitz hatte das seltene Glück, sich an einem ausrangiertem Omnibus der Firma Mannschedel im Pegnitzer Ortsteil Kaltenthal „austoben“ zu dürfen. Die Firma Mannschedel die selbst förderndes Mitglied der Pegnitzer Brandschützer ist, musste den großen Bus zum Transport zu einem Bayreuther Schrotthändler auf einen Tieflader in der Länge halbieren und die Pegnitzer Feuerwehr hatte somit ein eher seltenes aber sehr willkommenes Übungsobjekt.

Der Bus wurde von den 23 Übungsteilnehmern mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln mittig durchtrennt, was sich schwieriger als gedacht darstellte. Die in solchen Fällen zum Einsatz kommenden Hilfsmittel wie Rettungsschere- und Spreizer, eine Rettungssäge mit zwei gegenläufigen Sägeblättern, ein Plasmaschneider, eine Säbelsäge und ein Trennjäger wurden alle genutzt.

Gegen 19 Uhr, also noch bei Tageslicht, begann die Übung mit den mit Blaulicht und Martinshorn eintreffenden Fahrzeugen in Kaltenthal. Zu diesem Zeitpunkt stieg dichter Rauch aus dem Bus auf. Ein Trupp unter Atemschutz verschaffte sich Zugang mit dem hydraulischen Rettungssatz zum eingeklemmten „Fahrer“. Auch diese Vorgehensweise mit Atemschutz ist eher seltener und für die betreffenden Einsatzkräfte eine Herausforderung, was aber problemlos von den motivierten Feuerwehrleuten abgearbeitet wurde.

Anspruchsvoller war es dann schon, den scheinbar komplett durchgerosteten Bus in zwei Teile zu trennen. Mittlerweile war es stockdunkle Nacht geworden und die „Einsatzstelle wurde im künstlichem Licht taghell erleuchtet. Mit den bereits erwähnten Einsatzmitteln einer modernen Feuerwehr gelang es dann doch - oft von einer „Lagebesprechung“ unterbrochen-, den Bus nach etwa zwei Stunden zu halbieren.

Alle 23 Einsatzkräfte waren sich einig, dass es wohl hoffentlich beim üben an einem Omnibus bleiben soll, wobei die dienstälteren Kameraden sich noch sehr gut an den schweren Unfall mit vier beteiligten Reisebussen auf der BAB A9 direkt an der Autobahnanschlussstelle Pegnitz erinnern können, der damals mit 4 Schwer- und etwa 60 Leichtverletzten noch relativ glimpflich verlief.

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Tierseuchenfall, was wäre wenn?

 

Am Samstag 12. Juli 2014 waren neben Veterinären auch Führungskräfte von BRK, Polizei, THW und Feuerwehren aus ganz Oberfranken zu Gast bei der Feuerwehr Pegnitz. Frau Dr. Iris Fuchs vom SG 54 / Veterinärmedizin und Verbraucherschutz der Regierung von Oberfranken oblag die Organisation und der logistische Ablauf der ganztägigen Veranstaltung.

Am Vormittag wurden die Teilnehmer vor allem in die theoretische Materie, Tierseuchen im Allgemeinen und Technische Reinigung / Desinfektion im Besonderen unterrichtet.

Den Teilnehmer sollte bewusst gemacht werden, was auf Sie im Fall der Fälle zukommen kann, wie man sich mit der vorhandenen Ausrüstung vorbereiten kann und was als sinnvoll erachtet wird neu anzuschaffen.

Nach dem Mittagessen wurde den Teilnehmen an verschiedenen Stationen die zurzeit verfügbaren Gerätschaften vom THW-OV Pegnitz und den Feuerwehren Creussen / Engelmannsreuth, Speichersdorf und Pegnitz vorgeführt, welche im Tierseuchenfall zum Einsatz kommen könnten.

Eine Premiere hatte die Feuerwehr Pegnitz in der Beziehung, dass Sie ein etwa 25x5m großes Desinfektionsbecken aus Schläuchen, Sandsäcken, Schlauchbrücken und einer großen Plane provisorisch auf einer ebenen Fläche aufbaute und dieses innerhalb kürzester Zeit mit Wasser und Desinfektionsmittel auf Dauer füllen könnte. Ein Versuch mit einem Löschgruppenfahrzeug zeigte, dass dies funktionieren könnte wenn man das Ein oder Andere noch modifiziert.

Auf jeden Fall verfehlte dieser Tag keinesfalls seine Wirkung bei den anwesenden Führungskräften und es gab viele Diskussionen, sollte der Fall der Fälle tatsächlich eintreten.

„Es gibt noch viel zu tun“ war der eintönige Tenor aller Teilnehmer.

 

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Ablauf von Übungen und Schulungen
 

Damit die Feuerwehr Pegnitz Einsätze erfolgreich bewältigen kann, muss sie sich gut und intensiv darauf vorbereiten. Deswegen werden regelmäßige Übungen und Schulungen abgehalten. Hierbei wird der richtige Umgang mit den verschiedensten Gerätschaften trainiert um professionelle Hilfe leisten zu können.
Weiterbildung ist ein absolutes "Muss" für jeden Feuerwehrdienstleistenden.

Generell treffen wir uns alle zwei Wochen entweder am Freitagabend oder Sonntagvormittag.
 
In den kalten Wintermonaten werden Schulungen in unserem Schulungsraum abgehalten. Themen sind unter anderem, Gefahren an der Einsatzstelle, Blaulichtbelehrung durch die Polizei, Streßbewältigung und viele weiteren Themen.
 
Die verschiedenen Übungsthemen werden vorab zwischen den beiden Kommandanten und den Löschmeistern abgesprochen.

Ablauf der Übungen:

- Antreten der Mannschaft vor dem Gerätehaus

- Abfrage der Anwesenheitsliste

- Bekanntgabe von aktuellen Themen und Terminen durch die Kommandaten bzw. der Vorstandschaft

- Vorstellung der Übungsschwerpunkte für diesen Tag und Einteilung in Gruppen durch den Kommandaten

- Durchführung der verschiedenen Übungen

- Abschlussbesprechung und Rückbau der Gerätschaften.

Die Jugendgruppe übt entweder als eigene Gruppe, oder wird in die Übung der "Großen" mit einbezogen.

Zusätzlich zu den "normalen" Übungen werden auch noch Sonderübungen, z.B Alarmübung im Cabriosol abgehalten, ab und zu auch ohne Vorwarnung der Aktiven per Alarmierung über Funkmeldeempfänger um die Übung realitätsnah zu gestalten.  Ebenso ist die Feuerwehr Pegnitz an Übungen zur Feuerwehraktionswoche beteiligt.

Da Atemschutz besonders wichtig ist und Einsätze bei denen darauf zurück gegriffen werden muß auch besonders gefährlich und anstrengend sind, werden für Atemschutzgeräteträger noch zusätzliche Übungen abgehalten:

- monatliche Dienstagsübung
- Besuch der Atemschutzübungsstrecke in Bayreuth, mindestens 2 Mal im Jahr je Atemschutzgeräteträger 
- Besuch des Brandhauses oder Brandcontainers in der SFS-Würzburg oder bei der BF-Nürnberg


Eine zusätzliche Weiterbildungsmöglichkeit sind die überörtlichen Ausbildungen des Kreisfeuerwehrverbandes Bayreuth sowie an den Staatlichen Feuerwehrschulen (SFS) Geretsried, Regensburg und Würzburg.
 
 
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