Atemschutzwerkstatt

 

Eine der wichtigsten Gerätschaften der Feuerwehren sind die Atemschutzgeräte. Sie versorgen Feuerwehrleute mit Atemluft bei speziellen Einsätzen z.B. Brandeinsätzen. Grundsätzlich kann der Atemschutz bei den Feuerwehren in zwei Bereiche eingeteilt werden.

  • Umluftabhängiger Atemschutz (Atemanschluss mit Filter), dieser wird eingesetzt, bei Einsätzen, bei denen der Sauerstoffgehalt der Luft nicht unter 20,9 % fällt. In der Regel sind dies Einsätze im Freien.
  • Umluftunabhängiger Atemschutz (Atemanschluss mit Lungenversorgungssystem), dieser wird eingesetzt, bei Einsätzen, bei denen damit zu rechnen ist, dass der Sauerstoffgehalt unter 20,9 % fällt. In der Regel sind dies Einsätze in geschlossenen Räumen oder mit Gasen.

Meistens wir jedoch der umluftunabhängige Atemschutz verwendet, da dieser für die Einsatzkräfte am sichersten ist.

Damit der Schutz für die Feuerwehrleute zu jeder Zeit gewährleistet ist, müssen die Geräte in regelmäßigen Abständen geprüft werden.

In der Atemschutzwerkstatt in Pegnitz werden alle Atemschutzgeräte der Feuerwehr Pegnitz und die der Ortsfeuerwehren Bronn, Trockau und Troschenreuth gewartet und instandgesetzt.

Zur Zeit sind dies:

  • 40 Atemschutzgeräte der Feuerwehr Pegnitz
  • 12 Atemschtuzgeräte der Feuerwehr Trockau
  •   4 Atemschutzgeräte der Feuerwehr Bronn
  •   4 Atemschutzgeräte der Feuerwehr Troschenreuth

Außerdem werden die Geräte von unseren Nachbarn, dem THW Pegnitz geprüft.

Unser Atemschtuzgerätewart Stephan Fleischer ist zuständig für alle Tätigkeiten rund um den Atemschutz. Unterstützt wird er von Florian Raschke und Marco Fiedler

Zu seinen Aufgaben gehören:

Sichtprüfung

Nach jeder Benutzung werden die Atemschutzmasken und -geräte auf Schäden untersucht und ggf. repariert.

 

Wäsche

Nach der Sichtprüfung werden die benutzten Masken gewaschen und anschließend desinfiziert. Das gleiche Verfahren wird bei den Lungenautomaten angewendet. Verschmutzte Geräte werden ebenfalls gereinigt.

 

Trocknung

Nach der Wäsche werden die Masken und Lungenautomaten im Trockenschrank getrocknet.

 

Dichtigkeitsprüfung

Sind die beschriebenen Vorgänge druchgeführt werden Masken, Lungenautomaten und Atemschutzgeräte auf ihre Dichtigkeit hin überprüft. Dies geschiet mit Hilfe des "Quaestor 7000" von der Fa.Dräger.

Hier werden die Masken auf einen speziellen Prüfkopf aufgesetzt und die Lugenautomaten sowie die Atemschutzgeräte an dem Prüfgerät angeschlossen. Bei der Prüfung misst das Gerät alle Komponenten auf ihre Dichtigkeit, speichert die Ergebnisse ab und druckt einen Prüfbericht für die Dokumentation aus. Sollte eine Gerätschaft die Prüfung nicht bestehen, so tauscht der Gerätewart die defekten Teile aus und wiederholt den Vorgang oder mustert irreparable Gegenstände aus.

 

Füllen

Um die Einsatzbereitschaft der Atemschutzgeräte endgültig wieder herzustellen, müssen die Flaschen abschließend noch mit Druckluft gefüllt und wieder mit dem Gerät verschraubt werden.

 

 

 

 

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